Satzung

Satzung

Segel-Club Rot-Weiß
Prenzlau e. V.
(Fassung 1991)

§ 1 Name, Sitz, Stander

Der Verein trägt den Namen:

“ Segel – Club Rot – Weiß Prenzlau e. V. “

Der Sitz ist Prenzlau.
Der Stander zeigt auf rot-weißem Grund das Prenzlauer Wappen.

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Ziele

(1) Der Verein stellt sich als Ziel

• die Ausübung, Förderung und Entwicklung des Segel- und Motorsportes zu sichern,
• besonders die Heranbildung und Förderung der Jugendabteilung zu beachten,
• die Schulung und Ausbildung der Mitglieder und weiterer Interessierter zu organisieren,
• Regatten, Freizeitsegeln und sonstige Gemeinschaftsveranstaltungen auszuschreiben/ anzuregen,
• den Natur- und Umweltschutz als Bestandteil aller Zielstellungen zu beachten,
• zur Erhaltung und Verbesserung der Ökologie im Revier beizutragen.

(2) Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig.
Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Zusammensetzung

(1) Mitglied kann jede Person ohne Ansehung politischer, religiöser oder weltanschaulicher Gesichtspunkte werden.

(2) Der Verein setzt sich zusammen aus:

1. Ehrenmitgliedern
2. ordentlichen Mitgliedern
3. vorläufigen Mitgliedern
4. auswärtigen Mitgliedern
5. fördernden Mitgliedern

zu 1. Ein Mitglied, das sich in langjähriger Amtsführung, durch sportliche Erfolge oder sonstwie um den Verein verdient gemacht hat, kann durch Beschluß des erweiterten Vorstandes zum Ehrenmitglied ernannt werden.
zu 2. und 3. Ordentliche und vorläufige Mitglieder sind verpflichtet, dem Zwecke des Vereins besonders zu dienen, insbesondere an allen Veranstaltungen und Versammlungen teilzunehmen und sich zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Ordentliche
Mitglieder genießen alle Rechte und sind stimm- und wahlberechtigt.
zu 4. Als auswärtige Mitglieder gelten Personen, die ihr Boot in einem anderen Verein beheimatet haben und sie haben die Rechte ordentlicher Mitglieder mit Ausnahme des Stimmrechts.
zu 5. Fördernde Mitglieder, die nicht ordentliche Mitglieder sein können, haben die Rechte
ordentlicher Mitglieder mit Ausnahme des Stimmrechtes und des Rechtes der Unterbringung eines Bootes. Eine ordentliche Mitgliedschaft kann in eine fördernde Mitgliedschaft umgewandelt werden.

(3) Die Jugend des Vereins ist in der Jugendabteilung zusammengeschlossen. Die Jugendabteilung führt und verwaltet sich im Rahmen dieser Satzung selbstständig. Sie entscheidet auch über die Verwendung der ihr zufließenden öffentlichen Mittel in eigener Zuständigkeit und im Rahmen der mit der Mittelgewährung gegebenen Vorschriften. Die Jugendabteilung gibt sich im Rahmen dieser Satzung eine eigene Jugendordnung.

§ 5 Aufnahme

(1) Personen, die die Mitgliedschaft erwerben wollen, müssen dies schriftlich an den Vorstand geben. Die Aufnahme erfolgt zunächst vorläufig; bis zur endgültigen Aufnahme nach höchstens 12 Monaten hat das vorläufige Mitglied kein Stimmrecht.

(2) Die Aufnahme zum ordentlichen Mitglied findet statt, wenn die vorläufige Mitgliedschaft zur Beanstandung keinen Anlaß gab. Die vorläufige und die endgültige Aufnahme wird durch eine Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung vorgenommen.

(3) Jugentliche im Alter von 14 bis 18 Jahren können Mitglied werden, wenn die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter vorliegt.

§ 6 Ausscheiden

Das Ausscheiden der Mitglieder erfolgt:

1. durch Austritt:
Der Austritt kann zum Ende eines Jahres, 3 Monate vorher, schriftlich an den
Vorstand erklärt werden. Das Mitglied verzichtet mit dem Austritt auf alle
Rechte.

2. durch Ausschluß :
Mitglieder sind mit sofortiger Wirkung auszuschließen, sofern dem Vorschlag des Ehrenrates
mehrheitlich auf der Mitgliederversammlung zugestimmt wird.

Gründe können insbesondere sein:
unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des SCP, Verstoß gegen Clubinteressen und
Kameradschaft und Nichterfüllung von Verpflichtungen, die sich aus der Satzung und den
Mitgliederversammlungsbeschlüssen ergeben.

3. durch Tod.

§ 7 Beiträge

(1) Die Höhe des Eintrittsgeldes, der Beiträge und etwa erforderlich werdender Umlagen werden
durch eine Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen festgelegt.

(2) Als Beiträge sind auch die vom erweiterten Vorstand zur Erhaltung bzw. Verbesserung von
Clubeinrichtungen beschlossenen notwendigen Arbeitsleistungen anzusehen.

§ 8 Verwaltung

(1) Verwaltungsorgane des Vereins sind:

a) der Vorstand
Er besteht aus dem 1. Vorsitzendem
dem Schatzmeister
dem Schriftführer
Zwei Mitglieder davon vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, sie haben die
Stellung eines gesetzlichen Vertreters.

b) der erweiterte Vorstand
Er besteht aus dem Vorstand a)
dem 2. Vorsitzendem
dem Wettfahrtobmann
dem Hafenmeister
dem Fahrtenobmann
dem Umweltbeauftragten
dem Technikobmann
dem Grundstücks-, Bau- und Hausverantwortlichen
dem Jugendobmann

c) der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils auf 2 Jahre gewählt.

d) die Mitgliederversammlung.

(2) Dem erweiterten Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er faßt Beschlüsse in Vorstands-
sitzungen, die vom Vorstand bzw. auf Wunsch von Mitgliedern des erweiterten Vorstandes
einzuberufen sind. Zur Beschlußfassung müssen mindestens 6 Mitglieder anwesend sein. Zu
Fachfragen kann jedes Clubmitglied herangezogen werden. Zu Änderungen der Satzung, die
gesetzlich erforderlich ist, ebensozu Änderungen, die sich aus Änderungen des Grundgesetzes
des Deutschen Segler Verbandes ergeben, ist der Vorstand ermächtigt.

(3) Zur Unterstützung des Vorstandes sind folgende Kommissionen zu bilden:

Wettfahrtkommission
Vergnügungskommission

(4) Es sind zu wählen: Kassenprüfer (2 Mitglieder)
Wahlkommission (3 Mitglieder)
Ehrenrat (3 Mitglieder)
Sie arbeiten unabhängig vom Vorstand.
Der Ehrenrat ist ein Schiedsgericht bei Streitigkeiten innerhalb der Clubgemeinschaft. Das
Beschreiten des Rechtsweges ist bis zu seiner Entscheidung unzulässig.

(5) Alle gewählten Mitglieder können jederzeit abgewählt werden, sofern der Posten neu besetzt
wird. Bei einem Rücktritt innerhalb einer Wahlperiode wird die Arbeit für die restliche
Amtszeit kommissarisch durch ein anderes, vom Vorstand gewähltes Vorstandsmitglied,
verwaltet.

(6) Die Mitgliederversammlung

a) Ihr obliegt in einer Anfang des Jahres stattfindenden Hauptversammlung die Entgegennahme
und Anerkennung des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes, des Be-
richtes des Kassenprüfers, die Entlastung des Vorstandes, die Genehmigung des Haushalt-
planes, die Festsetzung der Beiträge sowie ggf. die Neuwahl des erweiterten Vorstandes
und der zur Unterstützung des Vorstandes vorgesehenen Vertreter und Kommissionen.
Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über die Mitgliedschaft, die Ab- und Neu-
wahl von Mitgliedern des erweiterten Vorstandes und dem nachgeordneter Kommissionen
sowie über die Fragen, die vom Vorstand an sie herangetragen werden.
Die Beschlußfassung in der Mitgliederversammlung erfordert eine Mehrheit der erschienenen
Mitglieder. Beschlüsse zur Satzungsänderung, die über Notwendigkeiten lt. Abs. 2 hinausge-
hen, erfordern eine Mehrheit von 3/4 der Erschienen.

b) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind eizuberufen, wenn es das Interesse des
Vereins erfordert oder wenn ein Drittel aller Mitglieder dies beantragt.

c) Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung
durch den Vorstand. Sie muß 2 Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben sein.

d) Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung wird von dieser auf Vorschlag des Versamm-
lungsleiters festgelegt.

§ 9 Protokollführung

Die in Vostandssitzungen und Mitgliederversammlungen gefaßten Beschlüsse sind schriftlich nie-
derzulegen und vom Protokollführer und dem jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§ 10 Mittelverwendung

Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre
eingezahlten Kapitalanteile zurückerhalten.

§ 11 Haftung

Der Verein haftet mit seinem Vermögen. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichem
Eigentum für Ansprüche gegen den Verein.

§ 12 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins oder die Verbindung mit einem anderen Verein kann nur in einer
besonders zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung erfolgen.Es ist ein Mehrheits-
beschluß von 2/3 der Stimmen aller Mitglieder erforderlich. Nach zweimaliger Beschlußun-
fähigkeit beschließt die 3. Hauptversammlung mit 3/4 Stimmenmehrheit der Anwesenden.

(2) Nach beschlossener Auflösung wählt die Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit
3 Liquidatoren, die gemäß gesetzlicher Bestimmungen die Liquidation vorzunehmen haben.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder seiner Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigenden
Zwecks ist das Vermögen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, gegr. 1865, oder
im Falle der Auflösung dieser Institution mit der Auflage, die Mittel für steuerbegünstigende
Zwecke zu verwenden bzw. zuzuführen. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens
dürfen erst nach Einwilligung der zuständigen Finanzbehörde ausgeführt werden.

Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.1991